Visionssuche

Die Visionssuche

Bei der Visionssuche geht der Mensch hinaus, verbindet sich mit der Natur, um dort seine Bestimmung, seine Aufgabe oder seinen spirituellen Weg zu finden. Der Mensch kommt dabei in Kontakt mit seiner Essenz, seinem wahren Sein. Die Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft unterstützen und heilen diesen Prozess.

Visionssuche

am keltischen Kraftplatz in Baden-Baden, 2 Tage Einzeltraining, Kosten 290 €, inkl. Mwst., Termin nach Absprache

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Visionssuche

 

„Orte der Kraft sind besondere Stellen, an denen eine sehr starke kosmo-tellurische Schwingung herrscht. Der Mensch befindet sich in einem Umfeld kosmischer und irdischer Strahlen. Er existiert im Gleichgewicht zwischen negativen Erdkräften und positiven, kosmischen Kräften. Unser Universum schwingt positiv und entspricht der väterlichen Energie, während die Erde negativ ist und dem weiblichen und mütterlichen Prinzip der Materie entspricht. An einem Ort der Kraft stehen die kosmischen und die Erdkräfte im Gleichgewicht. Die Kraftplätze befinden sich auf höheren, subtileren Schwingungsebenen, die nichts mehr mit der uns bekannten physischen Ebene zu tun haben. Diese Stellen sind bewusst von den Priestern und Eingeweihten der jeweiligen Epoche bestimmt worden, um Riten und Götterverehrung zu praktizieren.
Die Orte der Kraft ermöglichen dem Menschen den Zugang zu höheren Schwingungsebenen, in denen Lichtwesen erscheinen können, die in einem parallelen Universum existieren; Wesen außerhalb von Zeit und Raum, derer wir sonst nur im Traum gewahr werden. Diese heiligen Stätten, an denen der Wind des Geistes weht, sind Tore zu einer unsichtbaren Welt einer anderen Dimension. An diesen Orten kann sich der Materiemensch zum Geistmenschen erheben.“ aus: [1] Landspurg, Adolphe: ORTE DER KRAFT, Edition Straßburg 1994

Naturerfahrung von Jochen Leininger-Ditter

cropped-Yachtal-027-3.jpgSanft stieg der Waldweg an, ein verwobenes Muster von Blättern, Steinen, Moosen und Wurzeln bildete einen Teppich. Der Weg streckte sich grimmig in den abfallenden Berghang – wie viel Füße ihn wohl in den Berg traten – oder war es nur eine Raupe!
Stille raschelte überall, der Wind hielt den Atem an. Vor mir auf dem Teppich ein Muster aus Federn, nicht mehr. Lag einfach da, was schmeckte fehlte und nur ein sanfter Atemhauch spielte mit den Federn. Wo wolltest du hin, Waldvogel. Zieht es dich hin, wo auch ich hin will – zu dem Stein der Wasser weint.

Die Federn schwiegen und ich sagte mir, komm ich nehm ein paar Federn mit von dir, so die schönen Großen, da kann dein Geist drauf sitzen und hier diese kleinen orangenen Flaumfedern stecke ich auch ein. Möge der Wind deine Geschichte durch die Welt tragen, Feder für Feder , oder sie sinken sanft in den Humus, tiefer und tiefer bis
zum Fels, und dort heben sie ab in den Himmel.

Der Teppich des Weges nahm mich wieder auf, zog mich weiter. Die Vogelfedern lagen leicht wie Luft an meiner Brust.

Moosflechten auf dem Schiefermonolithen schlichen auf eine Nische zu, ein Platz für die Federn. Nun liegen sie da. Iin der Stille der alten Eschen strich ein Windfaden über die Federn, verwirbelte sie. Flieg Vogel, flieg Vogel. Stille umgab mich, meditierte, schwang im Atem des Waldes. Saß an einem alten Platz voller Geschichten und Geheimnisse, lauschte dem Wald, lauschte den Lebewesen, fühlte den Stein, fühlte seine
Kameraden groß und mächtig wie sie den Hang hinunter mäandern.

Ein Freudenruf, ein männliches Gesicht auf einem großen runden Stein. Frau mit 2 Mädchen. Gehen zum Stein – die Mutter zeigt mir Federn, ich bücke mich und schenk ihr meine, sie strahlt, denn sie hat nur eine von den Flaumfedern. Strahlt so hell, wie die Tränen der Erde im Becken des Steins.

Waldvogel, Waldvogel woher hast du es gewusst,
wünsch dir eine schöne Reise ……….